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Bibliographie ergänzt

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......@@ -14,10 +14,27 @@ Anwendungsfälle für die Analyse und Verarbeitung biographischer Daten mit Hilf
Motivation
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Internationale Perspektive auf Biographien stärken
In ihrer biographischen Beschreibungen werden historische Akteure oft immer noch in Rahmen einer Nation portraitiert [1]_. Das Cosmotool kann durch erfassen der Daten aus mehreren Quellen ein breiteres Bild zeichnen und die internationale Karrieren der historischen Persönlichkeiten erfassen. Auch wenn Versuche eine inter/transnationale Geschichte zu schreiben nicht neu sind, bietet das Cosmotool einen Vorteil in dem es einen schnelleren Überblick über die schematischen biographischen Profile erlaubt.
Internationale Perspektive auf Biographien stärken
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In ihrer biographischen Beschreibungen werden historische Akteure oft immer noch in Rahmen einer Nation portraitiert [Pa15]_. Das Cosmotool kann durch erfassen der Daten aus mehreren Quellen ein breiteres Bild zeichnen und die internationale Karrieren der historischen Persönlichkeiten erfassen. Auch wenn Versuche eine inter/transnationale Geschichte zu schreiben nicht neu sind, bietet das Cosmotool einen Vorteil in dem es einen schnelleren Überblick über die schematischen biographischen Profile erlaubt.
Erkennen der Muster in Biographien
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Methode und Forschungsstand
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Die Fragen um Schulbildung in Russland, Einfluss der deutschsprachigen Bevölkerung darauf und der pietistischen Mission wurden bis dato hermeneutisch bearbeitet. Im Zentrum des Interesses stand in diesen frühen Arbeiten die Petrischule, deren Stellung gegenüber der Regierung bzw. die Frage, inwieweit die Einflussnahme der russischen Obrigkeit die Schulorganisation veränderte oder sogar zur Schließung von Schulen führte. Deutlich wird in diesen Studien, dass Russland seit Peter dem Großen das Bildungswesen von oben nach unten aufbaute und spätestens seit 1762 auch deutsche Fremdenschulen darin integrierte. Der Aufsatz von Ralf Tuchtenhagen [Tu94]_ beschäftigt sich ebenfalls mit der Entwicklung der Kirchenschulen in St. Petersburg. Eingerichtet für Kinder der deutschen Handwerker und „Kleinunternehmer“, boten zuerst nur Elementarschulen, dann im Laufe des 18. Jahrhunderts auch Lateinschulen einen sich stetig erweiternden Fächerkanon an. Zu den Interessen der pietistischen Mission in Russland liegen Arbeiten von Eduard Winter [Wi53]_ vor, der schon in den 1950er Jahren darauf hinwies, dass die Franckeschen Anstalten Verbindungen nach Russland hatten. Durch die Analyse der pietistischen Netzwerke stellte er fest, dass viele Pastoren, Lehrer oder Gönner der Petri- und Annenkirche zu diesem Netzwerk gehörten. Günter Mühlpfort [Mü00]_ und Galina Smagina [Sm00]_ betonen die Verbindung von Pietisten mit der Aufklärung in Russland und mit deutschsprachigen Wissenschaftlern [#methode1]_. Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stehen die Akademie der Wissenschaften und das Gymnasium bei der Akademie. Swetlana Mengel zeigte konkrete Beispiele des kulturellen Austausches zwischen Russland und Halle in Form von Übersetzungen der pietistischen Erbauungsliteratur. [Me09]_
Quantitative Unterstützung
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Fragen der Bildung und des Ideentransfers lassen sich nicht leicht quantifizieren. Dennoch können quantitative Methoden unterstützend sein, um die sozialgeschichtliche Dimension der Frage zu erforschen. Kollektivbiographien können quantitativ auf ihre (soziale) Struktur und Wandel dieser Struktur untersucht werden.
So könnten beispielsweise Eigenschaften für die Gruppe der Missionare identifiziert werden, die diese von anderen Personengruppen abgrenzen. Durch die eine iterative Verfeinerung der Beschreibung zur Bildung von Personengruppen ist es ein Ziel der Entwicklung des Cosmotools, durch die Anwendung quantitativer Verfahren bedeutungsähnliche Personen zu identifizieren, d. h. Personen, deren Eigenschaften sich mit denen bereits definierter Gruppen passen.
.. [#methode1] Dazu zählen auch Arbeiten von [Be02]_
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.. [1]Sarah Panter, Johannes Paulmann und Margit Szöllösi-Janze: Mobility and Biography. Methodological Challenges and Perspectives, in: Mobility and Biography, hrsg. von Sarah Panter (=Jahrbuch für Europäische Geschichte / European History Yearbook 16 (2015)), Berlin:De Gruyter Oldenbourg, S. 1-14
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